Für manche Patienten ist er der reine Horror: der kleine Nadelpieks in die Vene während der Blutabnahme. Doch Anästhesisten der Universität Greifswald haben mit wissenschaftlicher Akribie nachgewiesen, dass schon ein ganz simpler Trick die Schmerzwahrnehmung unterdrückt: Es genügt offensichtlich, wenn der Patient während des Einstichs leicht hüstelt. Die Wissenschaftler nahmen 20 Testpatienten im Abstand von drei Wochen je zweimal Blut ab – einmal mit, einmal ohne Husten. Die Probanden empfanden nach eigenen Aussagen mit Husten weniger Schmerzen. Allerdings blieben objektiv messbare Angst-Parameter wie Händezucken oder Schweißabsonderung unverändert.





