Aber ihre bedrohte Lage kommt kaum zur Sprache. Verklärt man damit nicht zu sehr die Realität?
Der Film zeigt das tägliche Leben einer Schimpansengruppe. Das mag künstlich wirken, ist aber wahr: Die wenigen Schimpansen, die heute dort geschützt leben, spüren von der Bedrohung nichts. Der Film soll in erster Linie Sympathie wecken.
Wie kann jeder helfen?
Spenden oder in den Taï-Nationalpark kommen. Es gibt ökotouristische Touren, bei denen man durch den Regenwald wandert und Schimpansen beobachten kann. Ein Teil des Geldes fließt in den Schutz der Tiere.
Zum Gesprächspartner
Prof. Dr. Ch. Boesch ist Direktor des Max-Planck-Instituts Leipzig und beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Verhalten von Schimpansen. Er ist
Begründer der Wild Chimpanzee Foundation.
Spenden unter www.wildchimps.org
Das Interview erschien in der Ausgabe “natur”, Mai 2013.
Foto : Schimpanse © ozkan_ozmen – Fotolia.com (Das Bild stammt nicht aus dem Film.)


natur: Professor Boesch, das Kamerateam musste viel von Ihnen lernen. Woraus bestand das Training?


