von SUSANNE DONNER
Wieso weiß ich, wer ich bin? Auch renommierte Neurowissenschaftler müssen bei der Beantwortung dieser einfachen Frage bisher in Teilen immer noch passen. Sie gehen zwar davon aus, dass die Information darüber, wie man heißt, in einem bestimmten Aktivierungsmuster im Gehirn hinterlegt ist. Sprich, wenn bestimmte Nervenzellen in einer bestimmten Weise feuern, ist das quasi mein Name. „Aber wir wissen nicht, ob es 10.000 oder eine Million Synapsen, also Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen, braucht, um unseren Namen zu speichern“, sagt Moritz Helmstaedter, Neurowissenschaftler und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main.





