Im Grunde war das nach dem Tod Karls I. gegründete „Commonwealth of England, Ireland and Scotland“ eine Militärdiktatur unter dem puritanischen Machthaber Oliver Cromwell. Ihm ging es darum, die Ordnung und politische Stabilität im Land wiederherzustellen. Das war verständlich nach all den blutigen Wirren und politischen Krisen der vorangegangenen Jahrzehnte. Und wie nach so vielen Revolutionen in Europa und anderswo schlug nach 1649 auch in England die Stunde eines starken Mannes, der weder vor der Anwendung von Gewalt und einschneidenden Veränderungen im Innern zurückschreckte noch vor militärischen Konflikten mit unliebsamen Nachbarn auf dem europäischen Kontinent. Würde das neue Regime auf den Britischen Inseln die Probleme lösen können, an denen die Stuart-Herrscher letztlich gescheitert waren? Hatten vielleicht diejenigen recht, die so weit gingen zu behaupten, die Hinrichtung Karls I. habe die Personalunion der drei Königreiche beendet? …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 2/2015.
Prof. Dr. Peter Alter




