Von ROLF HEßBRÜGGE
Hallstatt im Salzkammergut: Die österreichische Postkarten-Idylle lockt bis zu einer Million Touristen pro Jahr hierher, vor allem aus Fernost. Neben den malerischen Altstadthäusern, die wie Kuckucksuhren am felsigen Steilufer des Hallstätter Sees hängen, lädt auch das älteste Salzbergwerk der Welt zur Besichtigung: Bereits um 5000 v.Chr. begannen die Menschen hier mit dem Salzabbau. Noch heute werden in Hallstatt rund eine Million Kubikmeter hochkonzentrierter Sole pro Jahr gewonnen, aus denen anschließend etwa 300 000 Tonnen Salz produziert werden. Zusatzstoffe wie Kaliumchlorid, Calciumcarbonat oder Kieselsäure sorgen dafür, dass das von Natur aus klumpige Salz streufein auf Tomate oder Frühstücksei rieselt.





