So schildert er den wirtschaftlichen Aufschwung im Zeichen der Schienen sowie Aufstieg und Fall des Eisenbahnkönigs Strousberg, aber auch den Einfluß der Bahn auf die politische Kommunikation der 48er-Revolution, die städtebaulichen Konsequenzen des Eisenbahnbaus oder die Entstehung des Massentourismus. Verdienstvoll ist auch der Vergleich der deutschen Entwicklung mit der anderer Länder wie Englands, Frankreichs oder der Vereinigten Staaten. Schade ist nur, daß das Buch, dem ein großes Lesepublikum zu wünschen ist, schon mit dem Jahr 1920 endet und damit zum Beispiel die eminent wichtige Rolle der Eisenbahn für den Zweiten Weltkrieg nicht mehr berücksichtigt.
Rezension: Talkenberger, Heike




