Während die historische Entwicklung der k. k. Marine gut dokumentiert ist, fehlte es bislang an technischen Beschreibungen der Schiffstypen. In akribischer Archivarbeit trug der Autor Karl Klaus Körner Pläne, Konstruktionsskizzen und Zeichnungen zusammen, um zu zeigen, dass der „Geist der Serenissima“ nach dem Ende der Republik 1797 bis 1848 im österreichischen Flottenbau präsent blieb, obwohl der europäische Schiffsbau in dieser Zeit von französischen und englischen Typen dominiert wurde. Körner, der hauptberuflich als Arzt arbeitet, erläutert das umfangreiche und detaillierte Material ebenso fachkundig wie anschaulich, so dass auch Leser, die weniger an Seefahrt und Technikgeschichte interessiert sind, den Ausführungen folgen können.
Rezension: Felix Nothdurft




