Alles fing 2012 an, als Voiland an einer Geschichte über Waldbrände arbeitete. Als er ein Satellitenbild der Brände über Kanada betrachtete, entdeckte er den Buchstaben V, der von den Rauchwolken geformt wurde. Die Überlegung, ob das komplette Alphabet in solchen Bildern zu finden sei, ließ da nicht lange auf sich warten.
Voiland machte sich auf die Suche nach Buchstaben. Geholfen haben ihm dabei Kollegen und Follower der NASA. Etwas mehr als drei Jahre dauerte es, bis auch der letzte der 26 Buchstaben endlich ausfindig gemacht wurde. Das M ließ am längsten auf sich warten. Aber es wurde doch noch gefunden.
Exklusiv für bild der wissenschaft beantwortete Adam Voiland interessante Fragen rund um das Projekt.
Herr Voiland, welches der vielen Bilder ist am Ende Ihr Lieblingsbild geworden?
Ich liebe das D. Es zeigt das Akimiski Island in Kanada. Die Form ist perfekt und die Untiefen sind spektakulär. Für mich ist es unmöglich, auf das Bild zu schauen und nicht gleichzeitig beeindruckt davon zu sein, dass wir auf einem so unvorstellbar dynamischen und schönen Planeten leben. Die Erde hat ihre eigenen Rhythmen und Zyklen, die von Menschen vollkommen unabhängig sein können.
Wie viel Zeit haben Sie in das Projekt investiert?
Es hat ein paar Jahre gedauert das gesamte Alphabet zu finden. Aber es hat nur deswegen so lange gedauert, weil ich mich nicht speziell darauf fokussiert habe. Teil meines Jobs bei der NASA ist es, mich mit allen möglichen Nachrichten über neue Forschung auseinanderzusetzten. Die Idee bei diesem Projekt war es, dass ich bei meiner Arbeit zwangsläufig über die Buchstaben stolpern würde. Das hat auch gut funktioniert. Erst am Ende, als nur noch wenige Buchstaben fehlten, habe ich mich aktiv auf die Suche gemacht.
Der erste Buchstabe, den Sie gefunden haben war ein V, das in den Rauchwolken über Kanada zu sehen war. Dieses Bild taucht in der Galerie allerdings als Z auf. Wieso haben Sie Ihre Ansicht geändert?





