Eine neue Methode zur Früherkennung von Darmkrebs in Stuhlproben haben Burkhard Kleuser und Bettina Scholtka von der Universität Potsdam vorgestellt. Das hochsensitive Verfahren kann mit molekularen Markern Frühstadien und Vorstufen sämtlicher Formen von Darmkrebs identifizieren. Bisherige Tests zur Früherkennung auf Blut im Stuhl sind nur in der Lage, einen Bruchteil der Tumore aufzudecken. Alternativ gibt es Darmspiegelungen, doch diese sind unangenehm und auch nicht ungefährlich. Zurzeit ist die praktische Anwendung der Neuentwicklung noch zu zeitaufwendig, um sie flächendeckend in der Vorsorge einzusetzen. Doch die Wissenschaftler sind zuversichtlich, ihre Methode bald für die Darmkrebsfrüherkennung automatisieren zu können.





