Honigbienen (Apis mellifera) ernähren sich überwiegend von Pollen und Nektar, einer leicht verdaulichen Zuckerlösung. Ihre Mahlzeiten können daher einen Zuckergehalt von bis zu 60 Prozent erreichen. Bei uns Menschen und anderen Tieren würde eine solche Ernährung auf Dauer zu Diabetes führen. Die Insekten entwickeln aber in der Regel keine diabetesähnlichen Symptome. Wie gelingt ihnen das? Frühere Studien legen nahe, dass Mikroorganismen im Darm den Bienen helfen, ihren Stoffwechsel und Zuckergehalt im „Blut“, der Hämolymphe, zu regulieren. Wie die Mikroben das bewerkstelligen, blieb aber bislang unklar.





