Mit beachtlicher Formulierungskunst, und gestützt auf viele Bismarck-Zitate, entwirft Willms das Bild eines machtbesessenen, skrupellosen und von pathologischem Hass auf die „Reichsfeinde“, die katholische Kirche und die Sozialdemokratie, getriebenen Politikers. Die mit Verve vorgetragenen Thesen sind anregend, lassen aber wenig Raum für Differenzierungen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




