Cortison ist seit Langem ein probates Mittel bei schmerzhaften Entzündungen oder Allergien. Jetzt haben Forscher der Universität Zürich die Vorstufe des körpereigenen Hormons Cortisol auch erfolgreich gegen Angststörungen eingesetzt. So fiel es extrem schüchternen Menschen mit entsprechenden Tabletten leichter, einen freien Vortrag vor Publikum zu halten. Und Patienten, die an einer Spinnen-Phobie litten, reagierten dank Cortison auf Fotografien der Tiere wesentlich gelassener. Die Forscher fanden außerdem Hinweise darauf, dass Menschen, die in unangenehmen Situationen viel körpereigenes Cortisol produzieren, deutlich weniger Ängste entwickeln.





