Oliver Schmitt, der eine anregende, anschauliche, dabei seinen Protagonisten überaus kritisch betrachtende Biographie vorlegt, betont sehr pointiert, dass Konstantin zwar durchaus den Beistand des Christengottes für sich suchte und sich in dessen Auftrag wähnte, aber „vom Wesen des Christentum so gut wie nichts begriff “. So sei er trotz aller Sympathien für das Christentum dem Sonnenkult weiter zugeneigt geblieben, wie die riesige Statue des Kaisers als Sonnengott, die dieser in seiner im Jahr 330 gegründeten Hauptstadt Byzanz/Konstantinopel aufstellen ließ, zeige.
Rezension: Talkenberger, Heike




