Das Konzept des persönlichen CO2-Fußabdrucks soll verdeutlichen, wie viele CO2-Emissionen jeder einzelne verursacht. Dabei fließen zum Beispiel die Treibhausgasemissionen durch Wohnen, Mobilität, Ernährung und sonstigen Konsum ein. Damit soll der CO2-Fußabdruck aufzeigen, in welchen Bereichen individuell CO2-Emissionen eingespart werden können. Das Konzept wurde vor allem seit Mitte der 2000er Jahre durch eine Marketingkampagne des Mineralölkonzerns BP bekannt und ist nicht unumstritten. „Es gibt zweifellos Gruppen, die die Verantwortung für die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen von den Unternehmen auf den Einzelnen abwälzen wollen, was problematisch ist“, sagt Ramit Debnath von der University of Cambridge.





