Bachs Position als Kammercembalist war jedoch wenig glänzend, auch wenn ihn Adolf Menzel in seinem berühmten Gemälde „Das Flötenkonzert von Sanssouci“ gemeinsam mit dem König verewigte. Bach war jedenfalls glücklich, als er 1767 als Nachfolger Georg Philipp Telemanns zum Leiter der Kirchenmusik in Hamburg berufen wurde. Neben seinem städtischen Amt gab er Konzerte und brachte seine Kompositionen und Lehrbücher unter die Musikinteressierten.
Die Musikhistorikerin Dorothea Schröder macht den Leser nicht nur mit dem Werdegang Carl Philipp Emanuel Bachs und seinen Lebensstationen vertraut, sondern kennzeichnet dessen Kompositionen als individuelle, auf spätere Entwicklungen verweisende Tonsprache, die heute wieder neue Anerkennung findet.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




