Die Forscher haben sich mit der Frage beschäftigt, wodurch die chemischen Bedingungen auf der Erde überhaupt lebensfreundlich wurden. Denn vor knapp vier Milliarden Jahren herrschten hier höllische Verhältnisse: Die Luft enthielt keinen Sauerstoff, Asteroiden schlugen regelmäßig ein und Vulkane spien große Mengen Schwefelverbindungen und Asche in die Atmosphäre. Diese Schwefelverbindungen haben sich als Sulfite in flachen Gewässern wie Flüssen und Seen angereichert. Ihre Konzentrationen waren offenbar hoch genug, um die Entstehung von Vorläufermolekülen wichtiger Lebensbausteine wie der RNA zu beschleunigen, erklären die Wissenschaftler. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachjournal Astrobiology.





