Man mag darüber streiten, ob der Mensch die Krone der Schöpfung ist. Fest steht, dass er aus affenähnlichen Tieren hervorgegangen ist und sich erst im Lauf von mehreren Millionen Jahren zu dem Lebewesen entwickelt hat, das er heute ist. Deshalb muss man sich nicht wundern, dass er noch immer über Körperteile verfügt, die von seinen Vorfahren stammen, inzwischen jedoch weitgehend nutzlos geworden sind. Biologen unterscheiden hierbei zwischen „Rudimenten“ und „Atavismen“. Rudimente sind funktionslos gewordene Überbleibsel der evolutionären Entwicklung, die oft nicht mehr vollständig ausgebildet sind und wohl im Laufe der Zeit nach und nach verschwinden werden. Dagegen versteht man unter Atavismen Rückfälle in ein früheres, eigentlich schon überwundenes menschliches Entwicklungsstadium. Wichtige Rudimente sind etwa: