Französischen Wissenschaftlern ist es gelungen, aus einer einzigen menschlichen Stammzelle fast zwei Millionen voll entwickelte rote Blutkörperchen herzustellen. Die Forscher um Luc Douai vom Hämatologie-Labor in Paris erhoffen sich durch diese „ Serienproduktion” Fortschritte bei Gentherapien, Bluttransfusionen und der Malaria-Behandlung.
Taucherkranke Pottwale
Bisher waren die Biologen davon überzeugt, dass Wale nicht an der „Taucherkrankheit” leiden können, bei der durch zu schnelles Auftauchen aus großer Tiefe die Knochen porös werden. Das ist falsch, wie eine Untersuchung der US-Forscher Michael J. Moore und Greg A. Early an 16 Skeletten von Pottwalen ergab. Sie warnen daher vor Sonarexperimenten der Militärs, wodurch die Meeressäuger möglicherweise gezwungen sind, besonders schnell aufzutauchen, weil die Geräusche sie verwirren.
Spionage für die Wissenschaft
Aufnahmen von US-Spionage-Satelliten aus der Zeit des Kalten Krieges haben spanische Forscher der Universität in Santander auf die Spur zahlreicher archäologischer Stätten in Syrien gebracht. Das Team um Juan José Ibáñez entdeckte auf den Fotos rund 50 Fundstätten – darunter riesige Totenstädte mit Hunderten von Gräbern.
Amerikaner sollen zahlen
Russland will ab dem kommenden Jahr amerikanische Astronauten nicht mehr umsonst in seinen Raumschiffen ins All bringen. Die USA sollen dafür noch ausstehende russische Zahlungen für die Internationale Raumstation ISS übernehmen, die 95 Milliarden Dollar kostet.





