Wir Menschen verändern unseren Planeten so tiefgreifend, dass er sich zunehmend von dem stabilen Gleichgewichtszustand entfernt, der über Jahrtausende das Erdzeitalter des Holozäns prägte. Doch welche Eingriffe sind noch tolerabel und welche drohen, das System überzustrapazieren? Um diese Frage besser beantworten zu können, haben Forschende im Jahr 2009 sogenannte planetare Grenzen definiert, die sichere Handlungsspielräume für die Menschheit festlegen sollen. Dazu zählt unter anderem die „funktionale Integrität der Biosphäre“. Die Biosphäre umfasst alle Bereiche der Erde, die von Lebewesen bewohnt werden – von der obersten Schicht der Erdkruste über Land und Ozeane bis hin zur untersten Schicht der Atmosphäre.





