Sie lebte vor etwa 2.600 Jahren und bekam Schmuck aus Gold, Bronze und Bernstein mit auf ihre letzte Reise. Wie Archäologen das komplett erhaltene Grab der Keltenfürstin gefunden, geborgen und Schicht für Schicht untersucht haben, erfahren Sie im neuen bild der wissenschaft. Außerdem in der August-Ausgabe: Kamikaze-Kometen, wie der Wisent in deutsche Wälder zurückkehrt, Elektronen mit Blitzlichtgewitter, modernste Solarzellen und vieles mehr ?
In der Nähe der Heuneburg im oberen Donautal haben Archäologen schon viele Keltengräber gefunden. Doch fast alle waren geplündert. Im September 2010 entdeckten sie ein weiteres Grab ? sogar von einer hochrangigen Frau. Die Sensation: Die zimmergroße Grabkammer ist erhalten, samt Holzdielen und Grabbeigaben aus Gold, Bronze und Bernstein. Um die Keltenfürstin und ihre Besitztümer vor Schaulustigen, Wind und Wetter zu schützen, bargen Archäologen das ganze Grab in einem Block und untersuchten es an einem geheimen Ort. Grabungsleiter Dirk Krausse, Nicole Ebinger Rist und bdw-Redakteurin Cornelia Varwig berichten über den spektakulären Fund und die Geschichte seiner akribischen Untersuchung. Auf unseren Multimedia-Seiten können Sie die Arbeiten am ?Keltenblock? anhand einer Bilderstrecke verfolgen.
Kamikaze-Kometen
Die Korona der Sonne ist mehrere Millionen Grad Celsius heiß. Trotzdem schaffen es einige Kometen immer wieder, nicht in der ?heißen Hölle? zu verglühen. Bdw-Autor Thorsten Dambeck erklärt, wie das möglich ist.
Der Wisent kehrt zurück
Fast wären die größten Rinder Europas ausgestorben. Inzwischen ist ihre Zahl wieder auf rund 4.500 angestiegen. Auch in Deutschland sollen sie bald wieder durch die Wälder streifen, so das Ziel eines Schutzprogramms in Westfalen. Dort wird derzeit eine Wisent-Herde darauf vorbereitet, sich ohne Hilfe des Menschen in freier Wildbahn zurechtzufinden. Heftbegleitend zeigen wir Ihnen Bilder und Filme über das Auswilderungsprojekt.
Elektronen im Blitzlichtgewitter
Platzende Luftballons und fallende Regentropfen ? mit Superzeitlupe gefilmt, machen solche Bilder die Ereignisse für das menschliche Auge sichtbar. Jetzt haben Wissenschaftler auch einen Weg gefunden, Elektronen dabei zuzusehen, wie sie um Atome flitzen: mit ultrakurzen Lichtblitzen.
1000 Sonnen für San Diego
Silizium war gestern: Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme haben eine Solartechnik entwickelt, die weit mehr Energie aus dem Sonnenlicht herausholt als herkömmliche Silizium-Zellen. bdw-Redakteur Ralf Butscher berichtet über die Erfindung der Freiburger Wissenschaftler.
Außerdem in der August-Ausgabe von bild der wissenschaft:
– Grüner Star ? Augendruckmessung reicht nicht
– Interview: Das Tier in uns
– Die Stuttgarter Hautfabrik
– Basiswissen Zelle: Zwei ungleiche Schwestern ? DNA und RNA
– Das Zweinutzungshuhn
– Großfahndung nach Antisternen
– Klimawandel: Die Dürre kommt nach Lüneburg
– Fahrerloses Auto I: Germany?s Next Topmodel
– Fahrerloses Auto II: Google Tours
– Fahrerloses Auto III: ?Ein Unfalltod hat mein Leben verändert?
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