Er stellt übersichtlich und kenntnisreich die wesentlichen Phasen der Bevölkerungsgeschichte vor. Grundsätzlich war die Entwicklung im vormodernen Europa von einem Auf und Ab der Bevölkerungszahlen bestimmt, während in der Moderne, nur unterbrochen durch die beiden Weltkriege, ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen ist. Tiefe Einschnitte in der Entwicklung wurden zum Beispiel durch die Pestepidemien des 6. bis 8. Jahrhunderts und vor allem des 14. Jahrhunderts verursacht, während die Erschließung neuer Siedlungsräume in der mittelalterlichen Ostkolonisation oder im 19. Jahrhundert die Industrialisierung einen enormen Bevölkerungsanstieg bewirkten. Am Ende wirft Weigl auch einen Blick auf die heutige globale Situation.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





