Bereits die radikale, von konservativen Hofkreisen vehement als „Verpreußung“ abgelehnte Verfassungs- und Verwaltungsreform Ende der 1740er Jahre, die die lästige Mitherrschaft der Landstände in den böhmisch-österreichischen Ländern endgültig beendete, übernahm Grundzüge der preußischen Zentral- und Provinzialverwaltungsorganisation. Auch begann die Staatsspitze, Elemente der preußischen Militärstaatlichkeit ansatzweise zu kopieren. 1751 etwa wurde – ein deutliches Signal – die Militäruniform hoffähig, die männlichen Mitglieder der Herrscherfamilie, selbst die Kinder, trugen mehr und mehr die „kriegerische Staatslivree“ und ließen sich bewusst in ihr porträtieren.
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 01/2013.
Dr. Michael Hochedlinger




