Viren oder Bakterien vermehren sich in unserem Organismus am besten bei 37 Grad Celsius. Wird unser Körper nun heißer, verklumpen bei einigen Erregern wichtige Proteine mit der Folge, dass sie sich nicht mehr so gut vermehren können oder idealerweise gleich absterben. Steigt die Körpertemperatur allerdings über 40 Grad Celsius, wird die Situation für den Betroffenen ernsthaft bedrohlich, weil die Hitze dann wichtige Enzyme im Körper schädigt. Umso erstaunlicher ist es, dass laut Studien von Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke eine Behandlung mit zusätzlicher Wärme in solchen Fällen effektiver ist als ein Abkühlen des Körpers – so widersinnig das auch klingt.





