US-Mediziner der Johns Hopkins University in Baltimore haben eine Technik entwickelt, mit der sie Operationen in der Bauchhöhle durch eine winzige Öffnung in der Magenwand durchführen können. Bisher sind bei Bauchoperationen zumindest einige kleinere Schnitte durch die Haut und die darunter liegende Bauchdecke nötig. Das Team um Anthony Kalloo dagegen führte in Experimenten an 17 Schweinen ein Spezial-Endoskop durch die Speiseröhre ein und durchstach die Magenwand, um die dahinter liegenden Organe zu erreichen. Die Forscher meinen, dass mit dieser „Flexiblen Transgastrischen Peritoneoskopie” künftig Eingriffe an Darm, Gallenblase, Leber oder Bauchspeicheldrüse möglich sind. Laut Kalloo ist die neue Technik sehr viel schonender als herkömmliche Operationen, weil weder durch die Haut, noch durch die Bauchmuskeln geschnitten werden muss und die Magenwand daher schnell heilt.





