Die Bandscheibe ist eine Faserknorpelstruktur, die dazu dient, den direkten Kontakt zwischen einem Wirbel und einem anderen zu verhindern und den Aufprall, der beispielsweise bei einem Sprung entsteht, zu dämpfen. Eine Bandscheibenverletzung oder Diskopathie, wie diese Erkrankung auch genannt wird, beeinträchtigt also die Funktion der Bandscheibe selbst und übt Druck auf andere wichtige Strukturen der Wirbelsäule aus, wie die Nervenwurzel oder das Rückenmark.
Der Bandscheibenvorfall muss je nach Lage und Schweregrad von einem Orthopäden identifiziert und behandelt werden. In den schwersten Fällen kann eine medikamentöse Behandlung, Physiotherapie oder eine Operation angezeigt sein. Heutzutage haben sich die Operationen zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen weiterentwickelt und sind für viele Patienten, die unter diesem schmerzhaften Problem leiden, die Lösung. Durch weniger invasive Eingriffe, wie den innovativen Racz Katheter, ist es möglich, die Lebensqualität viel schneller zu verbessern.
Nach Angaben des Portals Statista sind Bandscheibenschmerzen eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland und machen bundesweit mehr als ein Viertel aller Arbeitsausfälle aus.
Symptome eines Bandscheibenvorfalls
Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls können je nach Ort des Vorfalls variieren, aber im Allgemeinen sind die wichtigsten
Der Schmerz eines Bandscheibenvorfalls verschlimmert sich in der Regel bei Bewegung und kann durch Husten, Lachen und Urinieren verstärkt werden. Er kann plötzlich auftreten oder sich mit der Zeit verschlimmern.
Arten von Bandscheibenvorfällen
Ein Bandscheibenvorfall kann je nach der Region der Wirbelsäule, in der er auftritt, in einige Typen eingeteilt werden:





