Für die meisten mehrzelligen Organismen, darunter auch für uns Menschen, spielt das eigene Mikrobiom eine lebenswichtige Rolle. Symbiotische Mikroorganismen unterstützen unsere Stoffwechselprozesse, prägen unser Immunsystem und können sogar unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen. Die Zusammensetzung des Mikrobioms wird dabei von vielen Faktoren beeinflusst: Dazu zählt neben Ernährung, Umwelteinflüssen und Lebensstilfaktoren auch die Stammesgeschichte des Wirts. Da sich Mikrobiome und ihre Wirte im Laufe der Evolution gemeinsam entwickelt haben, sprechen Forschende auch von einer sogenannte Phylosymbiose.





