Die meisten Babys in Deutschland werden zwischen acht und neun Uhr morgens geboren. Das ergab eine Auswertung von Daten der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34. Dort wird bei der Einlagerung von Nabelschnurblut der exakte Geburtstermin der Kinder erfasst. Demnach gibt es morgens drei Mal so viele Geburten wie im Tagesdurchschnitt. Der ärztliche Leiter von Vita 34, Eberhard Lampeter, erklärt das Phänomen so: „In Deutschland kommen inzwischen rund 30 Prozent aller Kinder durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Dadurch kann der Entbindungszeitraum gezielt gewählt werden und viele Kreißsaalteams suchen sich den für sie idealen Termin aus.” Und der liege offenbar zwischen acht und neun Uhr. Die zunehmende Zahl der Kaiserschnitte könnte auch dafür verantwortlich sein, dass die Babys vorwiegend wochentags geboren werden. Am Wochenende geht die Zahl der Geburten um ein Viertel zurück.





