Klar und meist unproblematisch ist, dass die Studienleiter als Seniorautoren ans Ende der Liste kommen. Ebenso unstrittig ist, dass diejenigen in der Mitte stehen, die nur kleinere methodische Beiträge geleistet haben. Schwierig wird es jedoch oftmals bei denen, die die Projekte von Anfang bis Ende mit ihren Experimenten maßgeblich vorangetrieben haben – und die daher nach bewährter Konvention die Autorenlisten prominent anführen sollen. Meist handelt es sich bei ihnen um Nachwuchsforscher, die quasi hauptamtlich auf dieses eine Projekt angesetzt wurden. Und gerade diese brauchen solche Erstautorschaften als Eintrittskarte in den nächsten Karriereschritt.





