Bereits in der vorchristlichen Antike begegnet uns das Phänomen des Pilgerns zu einem heiligen Ort, den die Menschen mit religiösen Motiven, auf der Suche nach Seelenheil und Lebensglück, aufsuchten. Nach dem Ende der Christenverfolgungen und der Anerkennung des Christentums unter Kaiser Konstantin 313 waren vor allem Jerusalem und das Heilige Land – die Stätten des biblischen Geschehens – das Hauptziel von Pilgern. Hier befanden sich die historischen Orte, an denen sich das Leben Jesu abgespielt hatte. Zahlreiche Gedenkstätten konnten hier von den Pilgern besucht werden, vor allem das Grab Christi und die Auferstehungskirche. Seit dem 4. Jahrhundert floss ein starker Strom christlicher Pilger aus allen Regionen dorthin, darunter auch Kaiserinnen und Mitglieder der kaiserlichen Familie in Konstantinopel…
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 3/2016.
Dr. Despoina Ariantzi




