Das Trinkverhalten von 244 Jungen und Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren hat eine Studie der Universität Bonn unter die Lupe genommen. Dabei ergab sich bei Mädchen ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht und dem Konsum an Fruchtsäften. Bei Jungen war der weniger deutlich – möglicherweise weil sie in der Pubertät ohnehin einen höheren Energiebedarf haben. Der hohe Zuckergehalt macht die Säfte zu Kalorienbomben – egal ob der Zucker natürlichen Ursprungs ist oder beigemischt wurde. Dabei stillen die Säfte den Hunger weniger gut als feste Nahrung. Die Forscher raten daher, zum Durstlöschen Wasser zu trinken und für die Vitaminversorgung regelmäßig Obst zu essen.





