Wir bringen Sie zu den Experten und Forschungseinrichtungen, die Antworten auf diese Fragen haben. Unsere Wetterreise – begleitet von dem Hamburger Wetterprofi und Veranstalter des ExtremWetterKongresses Frank Böttcher – führt Sie von der Zugspitze bis zur Nordseeküste. Diese Tour bietet nicht nur Informationen zuhauf, sondern auch unterschiedlichste Wetter- und Klimaereignisse. Wir reisen im April, weil in keiner anderen Jahreszeit die verschiedenen Klimazonen Deutschlands so deutlich zu erleben sind. Maximal 30 Teilnehmer fahren im 4-Sterne-Bus quer durch Deutschland. Unsere Herbergen sind 4- oder 5-Sterne-Hotels.
Die Tour beginnt in den Alpen. Auf der Zugspitze werden die Meteorologen der Wetterstation über das Bergwetter und über ihre Arbeit an einem der extremsten Arbeitsplätze unseres Landes berichten. Der Klimawandel macht sich hier besonders bemerkbar: Der Zugspitzgletscher schmilzt seit Jahren. Wir erfahren vor Ort, wie man das verhindern will. Am Fuß der Alpen kämpft Georg Vogl mit seinen Flugzeugen gegen den Hagel. Wir besuchen ihn und seine Kollegen, die ihre Maschinen auf die Einsätze vorbereiten. Das Observatorium Hohenpeißenberg des Deutschen Wetterdienstes ist das älteste in Deutschland und ein Zentrum der Ozonforschung. Wir informieren uns über die Arbeit der Forscher und ihre Ergebnisse. Von hier fahren wir durch die niederschlagsreichste Region Deutschlands, das Allgäu, zum Bodensee und erleben bei der EADS, wie Wettersatelliten entwickelt und gebaut werden.
Der Südwesten Deutschlands ist unsere wärmste Ecke. Wir durchqueren ihn und erfahren in Deutschlands „Houston”, im Darmstädter Raumfahrtkontrollzentrum Eumetsat, wie Wettersatelliten gesteuert werden. Das Herz der Wettervorsage schlägt in der Zentrale des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Hier blicken wir einem Meteorologen über die Schulter und sprechen mit Experten. Im Wetterpark sehen wir moderne Messanlagen für die Wettervorhersage. Manfred Niekisch, Professor und Direktor des Frankfurter Zoos, erklärt uns dann im Tierpark, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Tiere und Pflanzen haben wird. Anschließend geht es weiter nach Goslar: Im Regenschatten des Harzes fällt so wenig Niederschlag wie in einer Steppe. Andererseits gibt es im Harz Permafrostböden als Relikte aus der Eiszeit. Der Geoökologe und Privatdozent Dr. Martin Gude von der Universität Jena führt uns vor Ort in seine Forschung ein.





