In Australien haben die Forscher „SKA-low“ stationiert. Diese Antennen sollen die niedrigen Radiofrequenzen von 50 bis 350 Megahertz aus dem All aufzeichnen. Dafür wurde nun der Prototyp (im Bild) fertiggestellt. In der Region Karoo in Südafrika werden Stationen für mittlere (ab 400 Megahertz) und hohe Frequenzen gebaut. Die beiden Regionen liegen weit ab von Städten und sind daher vor störenden Strahlungsquellen wie Mikrowellen, Mobiltelefonen oder WiFi geschützt. So können auch deutlich schwächere kosmische Signale aufgespürt werden.
Mit dem SKA Project kann der Himmel so detailliert wie nie zuvor und Hunderte Male schneller vermessen werden als mit den Teleskopen, die bislang in Betrieb sind. Der Aufbau des Projekts soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.





