Während das Eis am Nordpol bereits seit langem zurückgeht, haben sich in der Antarktis die Auswirkungen des Klimawandels über Jahrzehnte hinweg deutlich weniger gezeigt. Seit Messbeginn im Jahr 1980 blieb die Ausdehnung des Meereises zunächst weitgehend stabil und nahm im Durchschnitt sogar leicht zu. Im Februar 2023 erreichte die Meeresbedeckung jedoch einen historischen Tiefstand. Selbst in den später folgenden antarktischen Wintermonaten wuchs weniger Eis nach als sonst. Als Ursachen haben Forschende die steigenden Ozeantemperaturen ausgemacht, die das Eis von unten schmelzen lassen, sowie die steigenden Temperaturen der Atmosphäre, die dafür sorgen, dass das Eis von oben schmilzt.





