Bewiesen hat das unter anderem der französische Wissenschaftler Frédéric Brochet, der 54 Studenten bat, das Aroma von weißem und rotem Bordeaux zu beschreiben. Wie er erwartet hatte, fanden die Versuchspersonen für den Rotweingeruch eher „dunkle“ Vergleiche wie „Brombeeren“ oder „Teer“, während sie für das Weißweinaroma „helle“ Begriffe wie „Honig“ oder „Stroh“ verwendeten. Als Brochet daraufhin den weißen Bordeaux mit einem geruchlosen Lebensmittelfarbstoff rot färbte, ließen sich die Studenten prompt täuschen und klassifizierten den Duft des Getränks nun mit dem klassischen Rotweinvokabular.





