Die Gewichtsentwicklung der Menschen ist besorgniserregend. Davor warnt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Sie hatte in elf Ländern untersucht, wie sich der Anteil der Fettleibigen zwischen 1990 und 2009 entwickelt hat. Für Deutschland und Mexiko standen für 1990 keine Daten zur Verfügung. Die Studie zeigt, dass der Anteil der übergewichtigen Menschen stark gestiegen ist. Mit einem Anteil von 12 beziehungsweise 16 Prozent liegen Österreich und Deutschland unter dem OECD-Durchschnitt (17 Prozent). Die wenigsten Fettleibigen gibt es in Japan (4 Prozent) und der Schweiz (8 Prozent). Spitzenreiter sind die US-Amerikaner. Hier sind 34 Prozent aller Einwohner adipös.
Übergewicht gilt als einer der größten Risikofaktoren für Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.





