Der Autor, der bereits mit etlichen Werken zur Natur- und Landschaftsgeschichte hervorgetreten ist, wirft zunächst einen Blick auf die Jäger und Sammler, bevor er den Bogen vom frühen Ackerbau in Mesopotamien oder am Mittelmeer über die Züchtung neuer Kulturpflanzen und die Landnutzung im Mittelalter bis zum heutigen globalisierten Handel und Konsum spannt. Er betont, dass der Mensch schon vor Tausenden von Jahren die Wildpflanzen manipulierte, also ein „Zurück zur Natur!“ in der heutigen Zeit Augenwischerei sei. Für selbstverständlich aber solle der Konsument die schier unüberschaubare Vielfalt von Nahrungsmitteln, die in unseren Breiten zur Verfügung stehen, nicht halten.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




