Die Entwicklung des Eisbären hat sich bereits vor 600 000 Jahren von der des Braunbären getrennt. Damit gibt es die Tiere vier bis fünf Mal länger als bisher gedacht. Das besagt eine Gen-Analyse von Forschern um Axel Janke vom „Biodiversität und Klima Forschungszentrum BIK-F” in Frankfurt am Main. Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen hatten sich die Forscher nicht auf die Mitochondrien konzentriert, die nur von der Mutter vererbt werden, sondern viele unabhängige DNA-Stücke des Zellkerns analysiert.
NEUE HAARE
Japanische Wissenschaftler haben von Natur aus haarlosen Mäusen ein Fell wachsen lassen. Das Team um Koh-ei Toyoshima von der Universität Tokio pflanzte den Tieren dafür Haarfollikel ein, die man aus Stammzellen gewonnen hatte. Die Forscher schließen nicht aus, dass die Methode in absehbarer Zeit Menschen mit Glatze helfen kann.
GEFÄHRLICHER DUFT
Die häufige Benutzung von Haushaltsreinigern in Form von Sprays kann vor allem bei Frauen die Herzfunktion beeinträchtigen. Das haben Forscher um Amar J. Metha vom Schweizerischen Tropeninstitut in Basel in einer Studie nachgewiesen. Besonders gefährlich sind demnach parfümierte Raumsprays. Bekannt war bereits, dass die Sprays Atemwegsorgane schädigen und sogar Asthma auslösen können.
GENERATION PRAKTIKUM
Immerhin 65 Prozent der Praktikanten in Deutschland sind nach einer Untersuchung von Forschern der Universität Witten/Herdecke mit ihrer Arbeit zufrieden – obwohl der Durchschnittsverdienst von Praktikanten nur bei rund 290 Euro im Monat liegt. Weitere Ergebnisse der Studie: 40 Prozent der Praktikanten bekommen gar keinen Lohn und 60 Prozent rechnen sich keine Karrierechancen in dem Betrieb aus, in dem sie arbeiten.





