In einer Langzeitstudie untersuchen zur Zeit Psychologen an der TU Dresden die psychischen Folgen von Verkehrsunfällen. Auf Deutschlands Straßen kracht es jährlich mehr als drei Millionen mal. Das Ergebnis: 7500 Tote, fast eine halbe Million Verletzte. Unter den psychischen Folgen haben 15 bis 30 Prozent der Opfer zu leiden. Albträume und Angstzustände verfolgen sie, viele werden depressiv oder lassen für immer die Hände vom Steuer. In Dresden soll jetzt ein psychologisches Therapieprogramm bei solchen „ posttraumatischen Belastungsstörungen” getestet werden. Interessenten, deren Unfälle länger als sechs Monate zurückliegen, können sich melden unter der Telefonnummer 0351 | 463324 93.





