von ROLF HEßBRÜGGE
Handelsübliche Batterien sind das Gegenteil von umweltverträglich: Sie bestehen in der Regel aus einem Stahlgehäuse. Darin schwappt ein Elektrolyt aus Kalilauge, in dem die Ionen zwischen den beiden Elektroden – der Anode und der Kathode – fließen können. Anode und Kathode sind aus Zink beziehungsweise Manganoxid. Der zwischen die Elektroden gebaute Separator, der für die räumliche Trennung von Anode und Kathode sorgt, um einen Kurzschluss zu verhindern – dabei aber den Ionen-Durchfluss gewährleisten muss –, besteht aus dem Kunststoff Polyethylen. All diese Stoffe lassen sich bei der Entsorgung nur schwer voneinander trennen, und jeder für sich ist problematisch – nicht zuletzt die hoch konzentrierte Lauge.





