Wissenschaftlern des MIT in Boston ist es erstmals gelungen, aus menschlichen embryonalen Stammzellen primitive Blutgefäße zu züchten. Dazu kultivierte das Team um Robert Langer die Zellen, die sich zu Endothelzellen entwickelten. Diese sind für die Strukturen von Adern zuständig. Nachdem die Endothelzellen in Labormäuse injiziert wurden, bildeten sich nach 14 Tagen winzige Röhren und Strukturen von Kapillaren. Für Langer ist die Methode ein neu-artiger Weg, künftig verletzte Arterien zu reparieren.
Hans Groth





