Um individuell an Patienten angepasste Implantate zu erstellen, kommt häufig 3D-Druck zum Einsatz. Üblicherweise werden die Implantate – etwa für die Brust oder ein neues Hüftgelenk – allerdings außerhalb des Körpers hergestellt und anschließend mit einer Operation an ihren Bestimmungsort gesetzt. Um chirurgische Eingriffe zu reduzieren, gibt es bereits Ansätze, Biopolymere unter die Haut zu spritzen und anschließend mit Hilfe von Infrarotlicht aushärten zu lassen. Da die Lichtwellen allerdings nur wenige Millimeter durch die Haut dringen, sind Anwendungen in tieferen Gewebeschichten mit diesem Verfahren nicht möglich.





