Tatsächlich verliert ein erwachsener Mensch jede Minute seines Lebens etwa 50.000 Hautschuppen, von denen jede einzelne aus zahlreichen zusammenhängenden Oberhautzellen besteht. Sie sind mikroskopisch klein und machen den größten Teil des Hausstaubs aus, von dem man sich immer wundert, wo er ständig aufs Neue herkommt. Insofern wäre die Bezeichnung „Hautstaub“ treffender. Auf diese Weise erneuert sich unsere Oberhaut etwa einmal pro Monat komplett – im Lauf eines Lebens acht- bis neunhundert Mal. Zwar wiegen die winzigen Hautschuppen, für sich genommen, fast nichts, doch mit der Zeit kommt insgesamt eine ganz beträchtliche Masse zusammen: Bei einem 70-Jährigen sind das immerhin rund 25 Kilogramm, was bedeutet, dass sein Körper im bisherigen Verlauf des Lebens Haut mit dem Gewicht eines achtjährigen Kindes verloren und neu gebildet hat.





