„In großer Liebe für all jene, die mit dabei waren in diesem mörderischen Inferno und, ja, auch einen Staat gegründet haben.“ So lautet die Widmung, die der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk seinem packend geschriebenen Erinnerungsbuch voranstellt. Das „Inferno“, das war der Palästina-Krieg, in dem Israel 1948 gegen eine arabische Allianz kämpfte. Kaniuk zog in diesen Krieg, 17-jährig und als Mitglied der von Jitzchak Rabin gegründeten Untergrundorganisation Palmach. Kritisch befragt Kaniuk seine damaligen Ideale und Ziele und wendet sich gegen die offizielle Heroisierung der Staatsgründung.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




