von DIRK EIDEMÜLlER
In den Tiefen des Alls herrscht nicht nur gähnende Leere. So dünn verteilt die Materie jenseits von Planetensystemen auch ist, so vielfältig erscheint sie doch. So haben Messungen mit Radioteleskopen in den letzten Jahren Hinweise auf ganz unterschiedliche chemische Verbindungen geliefert. In den ausgedehnten dunklen und kalten Molekülwolken, die das Ausgangsmaterial für die Entstehung von Sternsystemen bilden, gibt es sogar organische Moleküle – also Kohlenstoff-Verbindungen, darunter auch aromatische Kohlenwasserstoffe. Forscher fanden noch viel mehr, als aktuelle astrochemische Modelle vorhersagen.





