Der Forscher führte Computersimulationen darüber durch, was bei der Kollision zweier rotierender Neutronensterne, so genannten Pulsaren, passiert. Diese Sternenleichen drehen sich mehrere tausend Mal pro Sekunde um die eigene Achse und erzeugen dabei starke Magnetfelder.
Wenn sich zwei dieser Monster treffen, verstärken sich ihre Magnetfelder noch. Die enormen Kräfte lassen es zu, dass eine gewaltige Energiemenge – so viel, wie ein Pulsar sonst in Millionen von Jahren abstrahlt – im Bruchteil einer Sekunde in der Form von Gammastrahlen entkommt, fand Rosswog heraus. “Die kurzen Gammablitze sind wahrscheinlich eines der größten Rätsel der modernen Astronomie,” sagte der Forscher. “Sie wurden schon vor 40 Jahren entdeckt, aber wir beginnen gerade erst zu verstehen, worum es bei diesen gigantischen Explosionen eigentlich geht.





