“Veränderungen in der Landnutzung wirkten sich deutlich auf die globale Umwelt aus”, erklärt John Caspersen von der Princeton University in der Fachzeitschrift Science. Die Forscher hatten die Waldflächen und Wald-Wachstumsraten des letzten Jahrhunderts in fünf US-Staaten analysiert.
Bisherige Studien hatten postuliert, dass das ansteigende Kohlendioxid (CO2) einen “Düngereffekt” auf die Wälder habe, die darauf bis zu 25 Prozent mehr CO2 absorbieren. Doch die neuen Untersuchungen zeigen, dass die Wald-Wachstumsraten praktisch gleich geblieben sind. Britische Forscher berichten im Fachblatt Nature (Bd. 408, S. 184) sogar, dass die Erwärmung der Atmosphäre die Fähigkeit der Landökosysteme, Kohlenstoff zu speichern, vermindere, und dass zusätzlich durch die Ausbreitung der Wälder auf der Nordhalbkugel die Erwärmung noch erhöht wird (siehe News-Ticker vom 09.11.2000).





