Erstmals darf jedermann mitbestimmen, wie neu entdeckte Planeten heißen sollen. Bisher war dafür allein die Internationale Astronomische Union zuständig – mit dem Ergebnis, dass die Himmelskörper meist nur sperrige Bezeichnungen wie „HD 80606 b” tragen. Ab diesem Monat können private Astronomie-Clubs, Planetarien und andere öffentliche astronomische Vereinigungen unter www.nameexoworlds.org Namensvorschläge für 305 Exoplaneten einreichen, die vor mindestens fünf Jahren entdeckt worden sind. Über diese Vorschläge dürfen dann ab März nächsten Jahres nicht nur Organisationen, sondern auch Einzelpersonen abstimmen.





