Ohne Katalysatoren geht in der Chemie kaum etwas. Viele Reaktionen starten erst in Anwesenheit einer solchen Substanz, die die Energiebarriere für die Entstehung oder Spaltung von atomaren Bindungen senkt. Dadurch erhöhen Katalysatoren das Tempo und die Effizienz von chemischen Reaktionen. In der Industrie kommen häufig Edelmetalle wie Silber, Platin, Palladium oder andere metallische Elemente in Form von Nanopartikeln zum Einsatz. Wie gut diese Metall-Katalysatoren wirken, hängt allerdings auch vom Untergrund ab, auf dem sie platziert werden. Nanopartikel auf einer Kohlenstoff-Unterlage scheinen besonders gut zu funktionieren, wie Chemiker seit langem beobachten. Obwohl die Herkunft des Kohlenstoffs theoretisch egal sein sollte, nutzen Chemiker für manche Prozesse gezielt Kohlenstoff, der aus Kokosnussschalen, -fasern oder speziellen Hölzern gewonnen wurde.





