Die Ursachen müssen menschengemacht sein, vermuten Piers M. de F. Forster und Susan Solomon von der Universität Reading, da es in der Natur keinen entsprechenden 7-Tage-Rhythmus gibt. Über den hinter der Beobachtung stehenden Mechanismus können die Wissenschaftler allerdings nur spekulieren: Ein Grund könnte sein, dass produktions- und damit tagesabhängige Luftverschmutzungen der Industrie die Wolkenbildung über den Städten beeinflusst.
In der Umgebung von Städten sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht am Wochenende größer als unter der Woche. Über entsprechende Studien aus den Vereinigten Staaten, Japan, Mexiko und China berichten Klimatologen in der Fachzeitschrift “PNAS” (Online-Vorabveröffentlichung vom 15. September).
Weltweit beobachten Klimaforscher, dass die Temperaturspanne zwischen dem höchsten und niedrigsten Tageswert an manchen Orten immer geringer wird. Auswertungen von weltweit gewonnenen Daten der vergangenen vierzig Jahre haben nun gezeigt, dass vor allem in der Nähe von Städten die Temperaturunterschiede innerhalb der Woche von Mittwoch bis Freitag geringer sind als am Wochenende von Samstag bis Montag.
ddp/bdw – Andreas Wawrzinek





