von THORSTEN DAMBECK
Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im Fernrohr sichtbaren hellen marsianischen Polkappen dem irdischen Eis an Nord- und Südpol ähneln und womöglich eine Wasserquelle darstellen. Zudem fand der britisch-deutsche Astronom drei Jahre später Hinweise auf eine Marsatmosphäre. Denn bei sehr engen, quasi streifenden Begegnungen mit Sternen schien der Planet etwas von deren Licht zu dimmen. Herschel spekulierte, dass Marsbewohner „wahrscheinlich ähnliche Bedingungen wie unsereiner genießen“.





